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Firmung 2010 aktuell

Inhalt

Termine

Datum Uhrzeit Was Wo
19.04.2010 19:00 Uhr Eröffnungsgottesdienst Kirche Philippsburg
April 2010 Beginn der Gruppenstunden - Gruppe Sabrina Reiß und Jessica Rölleke und Gruppe Andreas Bühler und Sebastian Swiatkowski
07. und 08.05.2010 Firmwochenende - Gruppe Lisa Zollinger und Melanie Brecht Rheinsheim
08. und 09.05.2010 Firmwochenende - Gruppe Sabrina Tietz und Vanessa Rothermel Huttenheim
22.05.10 19:00 Uhr Gottesdienst Kirche Huttenheim
19. und 20.06.2010 Firmwochenende - Gruppe Maximilian Baumann und Alexander Frohner Philippsburg
25. und 26.06.2010 Firmwochenende - Gruppen Beate Appel, Gruppe Birgit Westermann, Gruppe Svenja Hartfelder und Sarah Schulz Kloster Neustadt
16. - 18.07.2010 Firmwochenende - Gruppe Dominika Sobotzik Kloster Gengenbach
17.09.2010 15:30 Uhr Firmvorbereitung für alle Gruppen zu den Themen Sakramente allgemein und besonders zum Sakrament der Firmung Pfarrzentrum Philippsburg
oder
18.09.2010 10:00 Uhr Firmvorbereitung für alle Gruppen zu den Themen Sakramente allgemein und besonders zum Sakrament der Firmung Pfarrzentrum Philippsburg
18.09.2010 18:30 Uhr Entscheidungsgottesdienst Kirche Philippsburg
08.10.2010 17:00 Uhr Probe Firmung für Philippsburg Kirche Philippsburg
09.10.2010 10:00 Uhr Probe Firmung für Rheinsheim Kirche Rheinsheim

Beichtwanderungen mit Pfarrer Maier

  • Mi, 15.09. Gruppe Maximilian Baumann und Alexander Frohner
  • Fr, 17.09. Gruppe Dominika Sobotzik
  • Mi, 22.09. Gruppe Svenja Hartfelder und Sarah Schulz
  • Fr, 24.09. Gruppe Sabrina Reiß und Jessica Rölleke
  • Mi, 29.09. Gruppe Sabrina Tietz und Vanessa Rothermel
  • Do, 30.09. Gruppe Birgit Westermann
  • Fr, 01.10. Gruppe Andreas Bühler und Sebastian Swiatkowski
  • Mi, 06.10. Gruppe Lisa Zollinger und Melanie Brecht
  • Do, 07.10. Gruppe Beate Appel

Berichte von besonderen Ereignissen

Im Eröffnungsgottesdienst haben wir uns mit dem Symbol des Kreuzes beschäftigt und dazu am Beginn ein Kreuz zusammengezimmert. Kreuze finden wir natürlich in unseren Kirchen, aber auch auf Straßen, Feldern und Plätzen. Sie erinnern uns nicht nur daran, dass Jesus am Kreuz für uns gestorben ist, sondern auch, dass Gott in dieser schweren Zeit zu ihm hielt und ihn aus dem Tod auferweckt hat.

Kreuze kennen wir aber auch als Schmuck um den Hals - klein und zierlich oder unübersehbar groß. Manche Menschen tragen diese Kreuze als Zeichen ihres Glaubens, andere als Modeschmuck. Aber woher wissen wir, warum jemand solch ein Kreuz trägt? An der Größe des Kreuzes lässt sich jedenfalls nicht ableiten, ob jemand mehr oder weniger glaubt.

Doch woran erkennen wir Christen? Wie sollen Christen sein? Was tun Christen?

Diesen Fragen haben sich die Jugendlichen gestellt - hier ihre Antworten:

Christen erkennt man daran, dass...

  • sie beten
  • sie in die Kirche gehen
  • sie ihr tägliches Handeln den christlichen Normen (10 Gebote) anpassen
  • sie an Gott glauben
  • sie über Gott reden
  • sie getauft sind
  • sie beichten
  • sie an Jesus Christus glauben
  • sie ein Kreuz tragen
  • sie stets versuchen mit viel Liebe und Freude durchs Leben zu gehen und keinem Schaden zufügen
  • sie Ostern (den Tod und die Auferstehung Jesu) und Weihnachten (die Geburt Jesu) feiern
  • sie die Sakramente (Taufe, Kommunion, Firmung, Beichte, Ehe, Weihe, Krankensalbung) empfangen
  • sie eine Bibel besitzen
  • sie ihr Christ-sein in Gesprächen und Taten zu erkennen geben
  • sie Kirchensteuer zahlen
  • sie mit einem T-Shirt rumlaufen, auf dem "Jesus is my Lord" geschrieben steht
  • sie mit Jesus trauern und leiden
  • sie sich gut und respektvoll behandeln
  • sie das Glaubensbekenntnis und das Vater unser auswendig können
  • sie Schweinefleisch essen und Alkohol trinken dürfen
  • sie ein Kreuz im Haus haben
  • sie spenden
  • Nur der liebe Gott erkennt einen Christ.
  • Christen kann man nicht durch Verhaltensweisen erkennen, da jeder den Glauben anders lebt.
  • Christen erkennt man nicht am Äußeren - der Glaube kommt von innen.

Am 25.6.2010 brachen drei Firmgruppen der Seelsorgeeinheit Philippsburg, unter der Leitung von Frau Mayer-Franz, zu einem Vorbereitungswochenende nach Neustadt auf. Die Gruppe, bestehend aus 28 Firmand/innen, traf um ca. 16:00 im Herz-Jesu-Kloster ein.

Nach der Verteilung der Zimmer, welche neu renoviert worden sind, stand auch schon die erste Einheit zum Thema "Was macht mich aus" an. Wir begannen mit einem Kennenlern-Spiel. Um das Thema zu vertiefen, bildeten wir kleine Gruppen. Um 18:30 beendeten wir die Einheit und gingen zum Essen.

Anschließend haben wir das Thema "Gott als Vater" behandelt. Wir haben uns mit den verschiedenen Personen/Funktionen, die Gott für uns hat, beschäftigt. Nach der Einheit hatten wir den Abend bis 23:30 zur freien Verfügung. Wir durften uns auf dem Gelände aufhalten oder gemeinsam mit den Betreuern im Gruppenraum spielen.

Nach der mehr oder weniger kurzen Nacht kamen alle pünktlich um 8 Uhr zum Frühstück. Anschließend haben wir über Jesus und über Fragen, die wir Jesus stellen würden, diskutiert. Dann haben wir mit Bruder Joseph gesprochen, der uns einiges über das Kloster, den Orden und seinen Weg zum Bruder erzählt hat. Nach diesem Gespräch gab es ein gemeinsames Mittagessen.

Dann folgte die letzte Einheit, in der wir uns über unsere Talente ausgetauscht und darüber geredet haben, wie wir sie mit Hilfe des Heiligen Geistes richtig einsetzen. Danach haben die einzelnen Gruppen über ihr Firmprojekt gesprochen. Am Ende fand noch eine Besprechung über das Wochenende statt, bevor wir uns endgültig auf den Weg zum Bahnhof und somit auf die Heimreise machten. Den Abschluss bildete der Gottesdienst in Rheinsheim.

Das Wochenende war für alle eine neue Erfahrung und eine gute Gelegenheit, über das ein oder andere nachzudenken.

Gabriel Derenbach


Vom 16.07. bis zum 18.07.2010 waren wir zu Gast in der Gemeinschaft der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu.

Freitags nach der Schule ging es mit dem Zug Richtung Gengenbach. Um 17 Uhr sind wir von Schwester Hannah herzlichst begrüßt worden. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, hatten wir eine kleine Vorstellungsrunde. Danach aßen wir zu Abend, es gab nur Käse, denn es war Freitag. Anschließend trafen wir uns alle im Tagungsraum, in dem uns Schwester Hannah in einer Powerpointpräsentation mit Zahlen und Fakten vor Augen führte, wie es denn in ihrem Kloster steht. Um 22 Uhr sollte Nachtruhe sein, doch dann wurde es erst richtig lustig, sodass unsere Betreuerinnen ihre Freude an uns hatten .

Am Samstag mussten wir um halb 7 in die Kirche zum Beten. Wir waren alle sehr müde, doch dann bekamen wir ein leckeres Essen, was die Sache mit dem früh aufstehen erträglich machte. Nach dem Essen verschaffte uns Schwester Hannah einen Einblick in das Leben des Franziskus von Assisi und später redeten wir noch über den Heiligen Geist und dessen Funktion in unserem Leben. Beim Mittagessen kamen wir auf den tollen Geschmack des Salatdressings.

Wir überlegten uns, welches Bild wir von Gott haben und wie man richtig beten sollte. Danach erkundeten wir Gengenbach, aber leider waren die meisten Geschäfte geschlossen und es hat geregnet. Vor dem Abendessen beteten wir wieder gemeinsam mit Schwester Hannah in der Hauskapelle und zündeten Kerzen für wichtige Personen in unserem Leben an.

Nach dem Abendessen trauerten wir noch ein bisschen, da wir das Dorffest von Huttenheim verpassten. Wir trösteten uns mit einer Fragestunde mit Schwester Hannah, in der wir ihr alle Fragen stellen konnten, die uns schon immer interessiert hatten.

Am Sonntag gingen wir morgens um halb 8 in die Kirche zum Morgengebet (Laudes), danach frühstückten wir und dann gingen wir nochmal in die Kirche zur Heiligen Messe. Anschließend führte uns Schwester Hanna durch das Kloster. Nach der Hausführung gab es Mittagessen und dann beschäftigten wir uns noch mit dem Glaubensbekenntnis.

Wir packten unsere Koffer und liefen zum Bahnhof, mit dem Zug ging es dann wieder zurück nach Philippsburg.

Es war ein sehr tolles, interessantes, aber auch lustiges Wochenende.

von Jessica Schubert und Lena Roth