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Berichte aus dem Leben der Pfadfinder

Zauberhaftes Herbstlager in Schmitshausen

Ganz im Zeichen der Magie stand dieses Jahr unser traditionelles Herbstlager in Schmitshausen in der Pfalz. Zauberhaft war das sonnige Herbstwetter und auch das Programm, welches sich die Leiter- und Roverrunde ausgedacht hatten, verdiente viele Zauberpunkte. Zauberpunkte konnten nämlich die kleinen und großen Hexen, Geister und Zauberer bei den vielen Aktionen von Samstag bis Dienstag sammeln. Gestartet wurde nach der Ankunft und Zimmerbelegung am Samstag mit Kennenlernspielen im Freien und einer Ortsrallye, damit sich die Teilnehmer in und um das Haus bestens orientieren konnten. Am Abend kam schon das erste Highlight. Die Hexen Evelyne und Susanne präsentierten im schön geschmückten Essenssaal das leckere Abendessen aus der Hexenküche, das aus Rattenschwänzchen (Bratwürste), Hirnbrei (Kartoffelbrei) und Mausöhrchensalat (Feldsalat) bestand.

Am Abend konnte man bei Hexensuppenhirn und Adams Family seine Intelligenz beweisen. Sonntags wurde nach dem Frühstück und der besinnlichen Morgenrunde gewandert und da die Wanderstrecke gleichzeitig ein GPS- Multicache mit Suchbildern rund ums Dorf war, wurde es auch dabei nicht langweilig.

Mittags kam endlich die Einführung in die Hexen- und Zauberkunst durch die Hexen und Hexenmeister. In verschiedenen Workshops konnte man die Kunst der Zaubersprüche, der Hexenküche, der Wünschelrutengänger und der Wahrsager kennen lernen. Auch die kreative Ader kam nicht zu kurz, so wurden im Bastelworkshop lustige Flaschengeister hergestellt.Ausgepowert wartete man dann am Abend wieder auf das Ergebnis der Hexenküche und das Abendprogramm, bei welchem dann eher das Glück als die Hexerei gefragt war.

Dass nicht alles Hexerei ist, sondern viele Phänomene auch naturwissenschaftlich zu erklären sind, erfuhren wir Pfadis dann am nächsten Tag bei unserem Ausflug ins Dynamikum in Pirmasens. Das Mitmachmuseum rund ums Entdecken und Erforschen begeisterte wieder Jung und Alt.

Der Abschlussabend sollte wieder etwas ganz Besonderes sein. Besonders wurde es vor allem für vier Pfadis, die bei Lagerfeuer ihr Pfadfinderversprechen ablegen durften. Anschließend ging es verkleidet ans Süßigkeitenbuffet unserer Halloweenparty. Bei Musik, Tanz und Spiele ließ man den Abend ausklingen.

Der nächste Tag sollte schon wieder unser Abreisetag sein, nach Packen und Putzen wurde bei unserer Abschlussrunde endlich der magische Besen für den erfolgreichsten Sammler der Zauberpunkte verliehen. Wie von Zauberhand vergingen die vier magischen Tage wieder viel zu schnell und gegen Mittag fuhr unser Pfadiexpress wieder in Rheinsheim ein.


Herbstlager im Allgäu 2010

Fesch, sahen sie aus, die 34 Madel und Buam, mit ihrem bayrischen Outfit. Mit Dirndl und Lederhosen eröffneten wir am Samstagabend unser traditionelles Pfadfinderherbstlager. Dieses Jahr fuhren wir nach Rettenberg im Allgäu. Schon bei der Anfahrt hörte man die Ahs und die Oohs als das schneebedeckte Bergpanorama in Sichtweite kam. Als dann noch die ersten Weiden mit zahlreichen Kühen zu sehen waren, wusste dann jeder, jetzt sind wir in Bayern. Auch das Wetter spielte mit, so dass wir bereits am Sonntag zu unserer ersten Wanderung auf die in 1000 Meter Höhe gelegene Ruine Vorderburg starten konnten. Alle hielten trotz steilem Anstieg tapfer durch, denn die Aussicht entschädigte uns für alle Mühen.

Der Abend nach der Wanderung war ebenso aufreibend, da einige der Lagerteilnehmer endlich ihr langersehntes Pfadfinderversprechen machen durften. Am Montag musste man seine Kreativität beweisen. Nach einer spannenden Ortsrallye wurde nämlich für das Kochlöffeltheater gebastelt und geübt. Die Darbietungen am Abend konnten mit jedem Komödienstadl mithalten. Die Berge versteckten sich am Dienstag hinter einer dicken Wolkendecke, so dass wir uns entschieden, nach Sonthofen zum Schlittschuhfahren zu gehen. Einige Unverwüstliche wollten jedoch noch einige Spitzen (und Caches) erklimmen und machten sich nochmals zu einer Wanderung auf. An unserem Abschlussabend durfte jedoch keine Müdigkeit vorgetäuscht werden, denn das Musikantenstadl war zu Gast. Im perfekten Bayrisch führte unsere Moderatorin Susanne durch den Abend. Ein Playbackhighlight jagte das andere. Ausruhen konnten sich die Zuschauer nur bei den "Competitions", kleine Spiele, die die einzelnen Gruppen mit ganzer Hingabe absolvierten. Leider hieß es schon am Mittwoch Abschied zu nehmen. Bei der Abfahrt zeigten sich dann nochmals die Berge und versetzten uns auch noch nach 5 Tagen wieder in Erstaunen und sie rangen uns das Versprechen ab, dass wir bestimmt nicht das letzte Mal im Allgäu waren.


Bezirkslager an Pfingsten 2010

Nach fast zwanzigjähriger Pause, sollte es an Pfingsten endlich mal wieder ein Bezirkslager geben. Eingeladen waren alle Stämme des Bezirkes Bruchsal. Gemeinsam mit den Pfadfindern aus Wiesental, Oberhausen, Langenbrücken, Bruchsal und Bretten wollte man mit allen Stufen das Pfingstwochenende auf dem Jugendzeltplatz in Waldhambach verbringen. Mit ca. 170 Teilnehmern wurde dann das Zeltlager am Freitag eröffnet. Der Wettergott war Gott sei Dank auf unserer Seite, so dass ohne Probleme jeder Programmpunkt im Freien abgehalten werden konnte. Am Samstag boten die verschiedenen Stämme Workshops für die verschiedenen Stufen an. So konnte man zum Beispiel lernen, wie man mit dem Kompass umgeht, wie man Erste Hilfe auf einem Lager leistet oder wie man in einer Dose ein Feuer machen kann.

Spielerisch erfuhr man auch vieles über die Pfadfinder auf der ganzen Welt und über den Gründer der Pfadfinder Baden Powell. Alle Infos waren sehr hilfreich für die Stafette am Pfingstsonntag. In gemischten Gruppen eingeteilt, konnte man sein neues Wissen an 8 verschiedenen Stationen einsetzen und damit Punkte sammeln für den Tagessieg.

An einer Station musste man auf bekannte Melodien ein Lagerlied dichten, das dann am Abend vor allen Teilnehmern vorgesungen werden mussten. Wir Rheinsheimer Pfadfinder zeigten hier wieder unser musikalisches Können, welches wir bereits auch schon am Vortag beim Singwettstreit der Stämme erfolgreich bewiesen hatten.

Da jeder Stamm einen Teil zum Gesamtprogramm beitragen sollte, hatten auch wir Rheinsheimer einen Tagesprogrammpunkt. Wir bereiteten den Wortgottesdienst zum Thema Freundschaft am Pfingstsonntag vor, der viel Lob bei allen Teilnehmern fand.

Das Wochenende verging jedoch wie im Fluge, so dass wir am Pfingstmontag mit vielen neuen Eindrücken voneinander Abschied nehmen mussten.