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Kirchenchor St. Maria Philippsburg

Als Gründungsjahr des Cäcilienvereins wird das Jahr 1896 angegeben. Heute treffen sich Sängerinnen und Sänger regelmäßig jeden Montag, 20:00 - 21:30 Uhr zur Singstunde im kath. Pfarrzentrum. Wir möchten die Frohbotschaft Jesu Christi musikalisch weit ins nächste Jahrhundert und Jahrtausend hineintragen zum Lobe Gottes und zur Freude der Menschen.

.....das gesungene Lob Gottes ist unser besonderes Anliegen

in den Gottesdiensten, Andachten, Kirchenkonzerten

.....wir pflegen den Schatz der geistlichen und weltlichen Chormusik

bei den Chorproben erweitern wir ständig unser Repertoire und lernen Neues kennen.

.....wir tragen das Leben unserer Gemeinde mit

beim Pfarrfest, bei Vereinsjubiläen, bei besonderen Veranstaltungen der Gemeinde

.....wir erleben Gemeinschaft im Kirchenchor

bei fröhlichem Zusammensein z.B. Ausflüge, Grillfeste, Nikolausfeier, Eisessen, Stammtischabende, lustige Singstunde etc.

Die Vorstandschaft

Pistorius, Luzilla 1. Vorstand
Bühler, Gabi 2. Vorstand
Zuckschwerdt, Ursula Schriftführer
Darge, Reinhart 1. Kassier
Rothermel, Ingrid 2. Kassier
Baron, Irmgard Beisitzer
Heil, Manuela Beisitzer
Theil, Ottilie Beisitzer

Chorleiter


Foto:Beauty Shots,Berlin
Aranowski, Frank Christian

Der Cäcilienverein 2007

Ein Mensch sitzt tatenlos daheim
und duselt gleich beim Fernsehn ein.
Er spürt, sein Innerstes bleibt leer,
er könnte, wenn er wollte, mehr.
Ein andrer gar ist schon verzagt,
weil Einsamkeit die Seele plagt,
Bevor er seelisch abgewrackt,
sucht er den menschlichen Kontakt.
Fühlt jemand ähnliche Beschwerden,
dem Mensch, dem kann geholfen werden!
Liebt er Musik und singt er gern
zur Ehre und zum Lob des Herrn,
der sei gescheit und sei kein Tor,
der singt bei uns im Kirchenchor!

(frei nach Eugen Roth.)

Alle Besucher dieser Homepage laden wir ein, der Empfehlung Eugen Roths zu folgen.

Singstunde ist montags, 20:00 - 21:30 Uhr im Kath.Pfarrzentrum


Aktuelles und Termine

Es erfordert schon vieler fleißiger Hände, um einen Stand für dieses Großereignis zu organisieren und durchzuführen. Schließlich findet so was nicht alle Jahre statt, so dass man nicht auf große Erfahrung diesbezüglich zurückblicken kann. Schon im Vorfeld gab es für die Vorstandschaft unendlich viel zu planen, zu richten, einzukaufen. Aber bei so vielen Talenten wurde auch dies super geschafft. Und auf die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores nebst Partnern ist Verlass. Als es darum ging, sich in Listen einzutragen, ließen wir uns nicht lange bitten. So fanden sich schnell genug Männer, die für den Zeltauf- und Abbau sorgten, Frauen, die Kuchen backten, und Leute, die am Sonntag den Verpflegungsstand mit seinen zahlreichen Angeboten betreuten. Bald schon zog ein verführerischer Duft nach frischen Waffeln und Glühwein, leckerer Erbsensuppe mit und ohne Würstchen, Kaffee und Kuchen durch die Söternstraße. Viele gutgelaunte Kirchenchörler drängten sich unter dem Zeltdach beim Michaelshaus und warteten auf Kundschaft. Doch irgendwer muss in der letzten Woche wohl seinen Teller nicht leergegessen haben, denn mit dem Wetter haperte es ein bisschen. Wir standen ja im Trockenen, aber die erwartete Zuschauermenge blieb weitgehend aus. Viele hatten keine Lust, sich im Regen nasse Füße und einen Schnupfen zu holen und blieben deshalb einfach zu Hause. Schade eigentlich, denn was die über 90 Gruppen der schwäbisch-alemannischen Fasenacht aus nah und fern zu bieten hatten, war wirklich sehens- und hörenswert. Schnell ließen wir uns von der fröhlich vorbeiziehenden Narrenschar anstecken und schunkelten und klatschten im Takt der Musik. Und wenn der Schabernack der Hästräger einem bestimmten jungen Mädchen galt (gell, Daniela!), lachten wir und freuten uns an der Fröhlichkeit der vielen Menschen.

So war es nicht gar zu bitter, dass wir am Ende einiges an Essbarem übrig hatten. Sicher haben den Kindern des Kindergartens St. Maria auch die leckeren Waffeln geschmeckt, die es am Montag dort gab, und in so mancher Kirchenchor-Familie wird in dieser Woche eben Erbsensuppe serviert. Vielleicht findet der eine oder andere ein Konfettischnipsel in seinem Teller, das an einen lustigen schwäbisch-alemannischen Fasenachtsumzug erinnert. Das nächste Mal sind wir sicher wieder dabei!

Besonders bedanken möchten wir uns bei unserer Familie Frohner, bei der wir unseren Stand aufschlagen durften und die uns mit großem Engagement unterstützt hat. Außerdem herzlichen Dank unserer Suppenköchin Angela Fritz für die superleckere Erbsesupp und Familie Sobotzik für den Rieseneimer Waffelteig!

B. Bohnert

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Zur Generalversammlung trafen sich die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores am Montag, den 26. Januar im Pfarrzentrum. Vorsitzende Luzilla Pistorius konnte auch einige passive Mitglieder begrüßen. In einer Schweigeminute gedachten wir unserer verstorbenen Sängerkameraden, besonders des erst kürzlich von uns gegangenen Friedhelm Herr.

Vor den Berichten der einzelnen Vorstandsmitglieder stärkten wir uns mit einem leckeren Essen aus der bewährten Pfarrzentrumsküche. Dem Küchenteam sei hiermit herzlich gedankt!

Schriftführerin Ursula Zuckschwerdt ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Es gab zwei goldene und eine silberne Hochzeit zu feiern, zum Vereinsjubiläum des Liederkranz konnten wir zu Gast sein, beim Heimatabend in der Festhalle das Heimatlied darbieten. Sie erinnerte auch an den Fahrrad-Ausflug nach Germersheim mit Besichtigung historischer Stätten und Nachenfahrt auf dem Altrhein ebenso wie eine Führung im Kernkraftwerk. Nicht zu vergessen die über 50 regelmäßigen Chorproben und Gestaltung von zehn feierlichen Gottesdiensten an Hochfesten und zu besonderen Anlässen.

Ein großes Loch in der Vereinskasse hinterließ im vergangenen Jahr die Anschaffung von neuen Stühlen für den Probenraum, so Kassier Reinhart Darge in seinem Bericht. Doch durch Aktionen wie Palmzweig- und Werzwischbinden sowie Osterlämmchen- und Kuchenverkauf habe uns die Finanzkrise noch nicht zu sehr erreicht. Gisela Bilek konnte in ihrem Amt als Kassenprüferin die einwandfreie Kassenführung bestätigen. Werner Bohnert dankte der gesamten Vorstandschaft im Namen des Vereins und beantragte die Entlastung, die einstimmig gewährt wurde.

Mit dem Wunsch nach mehr Öffentlichkeitsarbeit richtete der Chorleiter Frank Aranowski das Wort an die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores. Er sei überzeugt, durch unsere Auftritte auch außerhalb des Kirchenraums Menschen für den Chorgesang zu begeistern und für den Kirchenchor zu gewinnen.

Der Präses des Chores, Pfarrer Thomas Maier, übernahm nun die Durchführung der Wahlen der Vorstandschaft. Erwartungsgemäß gab es keine größeren Veränderungen. Jeweils einstimmig außer der Enthaltung der Betreffenden wurden folgende Personen gewählt: 1. Vorsitzende Luzilla Pistorius, 2. Vorsitzende Gabi Bühler, Kassier Reinhart Darge, 2. Kassiererin Ingrid Rothermel, Schriftführerin Ursula Zuckschwerdt, Beisitzer Ottilie Theil, Manuela Heil und Irmgard Baron. Die Ämter der Notenwarte (Ruth Maurer und Beate Bohnert), der Kassenprüferin (Gisela Bilek), des Vizedirigenten (Werner Bohnert) und der Pressewartin (Beate Bohnert) werden weiterhin wie bisher übernommen.

Herr Pfarrer Maier dankte der gesamten Vorstandschaft für ihre Bereitschaft, sich für den Verein zu engagieren. Er zitierte die frühere Persil-Werbung - wer kennt sie noch?: "Da weiß man, was man hat!" Dankgeschenke gingen an alle, die ein Amt übernommen haben, ebenso an die Sängerinnen und Sänger, die am fleißigsten die Singstunden besucht haben: Ilse Heil, Robert Bühler und Reinhart Darge.

60 Jahre dem Kirchenchor die Treue gehalten hat unser Sängerkamerad Robert Bühler. Im zarten Alter von 15 Jahre trat er dem Kirchenchor bei und gilt seitdem als zuverlässiger Bass-Sänger. In gekonnt gereimten Versen bedankte sich Robert für die Ehrung. Auf 40 Jahre Vereinszugehörigkeit kann auch Andrea Darge zurückblicken, die aus den Reihen der Alt-Stimmen nicht wegzudenken ist. Beide erhielten die Ehrenurkunde des Diözesan-Cäcilienverbandes Freiburg und ein Geschenk des Chores. Ein Geschenk erhielten auch die beiden Sopran-Sängerinnen Stephanie Swiatkowski und Luzia Schuhmacher für 20 bzw. 10 Jahre Treue zum Kirchenchor.

Beim Punkt "Verschiedenes" wurde über die Teilnahme am historischen Umzug zum 1225-jährigen Stadtjubiläum und über ein geplantes Grillfest diskutiert.

B. Bohnert

Hier sehen Sie noch einige Bilder von der Generalversammlung am 26.01.2009

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In einer bewegenden Trauerfeier auf dem Friedhof und beim Seelenamt in der Pfarrkirche hat der katholische Kirchenchor von seinem Sängerkameraden Friedhelm Herr Abschied genommen.

32 Jahre lang hat Friedhelm Herr dem Kirchenchor die Treue gehalten und sich in der Vorstandschaft u. a. als 2. Vorsitzender und Kassier engagiert. Seine Zuverlässigkeit und sein Pflichtgefühl waren beispielhaft. In ihrem Nachruf erinnerte die 1. Vorsitzende Luzilla Pistorius z. B. an das große Konzert 2003, als Friedhelm trotz Krankheit und Schmerzen keine Singstunde versäumte und den Chor auch bei der Aufführung nicht im Stich ließ. Sie dankte dem beliebten Sängerkameraden für alles, was er für den Verein geleistet hat, aber besonders für die persönliche Hilfe bei ihrer Übernahme des Vereinsvorstands. Er wird uns überall fehlen, so die Vorsitzende. Seiner Frau Berta, den Töchtern und Schwiegersöhnen sowie seinen Enkelkindern sprach sie ihre herzliche Anteilnahme aus.

Mit den Worten aus einem Irischen Segensgebet, das Friedhelm Herr oft mit uns gesungen hat, schloss Luzilla Pistorius ihre Ansprache auf dem Friedhof: "... und bis wir uns wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand!"

B. Bohnert

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