Startseite Seelsorge Kontakt Impressum

Das Pfarrblatt der Seelsorgeeinheit Philippsburg

Pfarrblatt als Newsletter beziehen

Nr.13    01.08.2010 bis 25.09.2010

Mitteilungen für alle Pfarrgemeinden

Die Pfarrgemeinde Huttenheim unterhält seit 1989 eine Partnerschaft mit der Pfarrgemeinde Chivay in Peru.

Chivay ist ein kleiner Ort in ca. 3700 m Höhe am Rio Colca, in einem wunderschönen Hochtal der Anden im Süden von Peru, zwischen Cuzco und Arequipa.

Die Partnerschaft "tritt zur Zeit etwas auf der Stelle". Daher suchen wir Leute aus allen drei Stadtteilen, die Interesse haben die bisher sehr fruchtbaren, wenn auch nicht immer leichten Kontakte weiter zu pflegen und der Partnerschaft neue Impulse zu geben.

Sollten Sie interessiert sein, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro Huttenheim oder Rheinsheim bei Frau Reichenecker, oder bei Familie Weber, Huttenheim, Tel. 6747

Echternach ist ein Wallfahrtort im Großherzogtum Luxemburg. Dieser Ort beherbergt das Grab des heiligen Willibrord (* 637 - + 7. Nov. 739), der hier im Jahre 698 eine Benediktinerabtei gründete. Diese hatte bis zur Französischen Revolution Bestand. Heute wird dieser Ort vielfach aufgesucht, besonders am Dienstag nach Pfingsten, wenn die sogenannte Springprozession zu Ehren dieses Heiligen durchgeführt wird. Der heilige Willibrord kam aus England. Hier wurde er 637 geboren. Er erhielt eine gute schulische Ausbildung in Irland. Im Alter von 30 Jahren empfing er die Priesterweihe. Als Missionar und Missionsbischof finden wir ihn bei den Friesen, dann am Niederrhein und selbst auf der Insel Helgoland. Überall war er bemüht heidnische Gottheiten zurückzudrängen und das Evangelium zu verkünden.

698 kam er nach Trier und nach Echternach. Als Abt stand er hier bis zu seinem Tod dem Kloster vor. Er starb am 7. November 739 im Alter von 102 Jahren im Ruf der Heiligkeit. Sein Leichnam wurde vor dem Hochaltar der Klosterkirche beigesetzt. Schon bald setzte die Verehrung ein und die Wallfahrten zu ihm begannen - bis auf den heutigen Tag.

1794 drangen französische Revolutionstruppen mit Gewalt in die Kirche ein, erbrachen das Grab des heiligen Willibrord und streuten seine Gebeine unter Spotten und Fluchen durch die ganze Kirche. Am nächsten Tag war bei den Gläubigen ein großes Weinen und Wehklagen. Man sammelte die Reliquien ein. Ein Priester nahm sie an sich. Den Sarkophag versteigerte man als möglichen Blumenkübel. Im Jahre 1826 gelang es die Reliquien und den Sarkophag wieder zu bekommen und sie in der Pfarrkirche von Echternach zu verwahren, weil die Abteikirche gänzlich zweckentfremdet worden war. Hier war zunächst eine Steinzeugfabrik eingerichtet. Danach wurde das ganze Areal als Exerzierplatz genutzt. Der Verfall stellte sich überall ein. Da gründeten Echternacher Bürger 1862 einen Bauverein. Dieser sammelte Gelder, um die Wiederherstellung der Kirche zu ermöglichen. Das hatte Erfolg. Im Jahre 1868 konnte die restaurierte Kirche ihre zweite Weihe erfahren.

Im zweiten Weltkrieg, am 26. Dezember 1944, die Ardennenoffensive tobte, wurde wegen den Schusslinien das Kirchengebäude teilweise gesprengt und bei den Kampfhandlungen weitgehend zerstört.

Nach dem Krieg lies man die Kirche wieder neu erstehen. Dabei versuchte man den ursprünglichen romanischen Kirchenbau nachzuvollziehen.

Die so wiederaufgebaute Kirche wurde dann im Jahre 1953 erneut geweiht - die dritte Weihe.

Echternach heute ist ein kleines Städtchen mit etwas mehr als 5000 Seelen. Es liegt an der Sauer, die hier die Grenze zu Deutschland bildet. Das Umfeld von Echternach ist landschaftlich sehr schön. Tiefeingeschnittene Täler mit wasserreichen Bächen und Flüssen durcheilen die "Kleine Luxemburgische Schweiz".

Die Tagesfahrt nach dort findet am Samstag, den 2. Oktober 2010 statt. Abfahrt ist um 7:00 Uhr bei der Kirche in Philippsburg. Die Rückkehr wird gegen 22:00 Uhr sein.

Die Anmeldungen werden im Pfarrbüro in Philippsburg entgegengenommen, Tel. 4285.

Weitere Informationen erfolgen im September.

Konrad Hoferer

"Aus der wahren Quelle trinken." So lautet das Motto der 10. Ministrantenromwallfahrt.

In der "Hauptstadt" der Kirche treffen sich 55.000 gleichgesinnte Mädchen und Jungen aus allen Ländern der Erde.

Den Ursprung des Ministrantendienstes finden wir bereits zur Zeit Jesu. Die ersten Ministranten können in den Personen der Apostel Petrus und Johannes gesehen werden. Diese wurden von Jesus vorausgeschickt um das letzte Abendmahl vorzubereiten. Es ist auch denkbar, dass sie während dem Mahl nicht nur neben ihm saßen, sondern auch kleinere Handreichungen machten. Wie die Apostel damals wirken die Ministranten auch heute beim Heilswerk Christi mit. Sie sind ein besonderer Teil der liturgischen Gemeinde, während der Feier der heiligen Messe, die als Höhepunkt und Quelle des Gemeindelebens verstanden wird.

Sie engagieren sich für Gott, ihren Glauben und ihren Nächsten, so kann die Romwallfahrt auch als Belohnung für den wöchentlichen Dienst gesehen werden. Hier erfahren die Ministranten in besonderer Weise eine neue Spiritualität.

Wo, wenn nicht in Rom, als Wurzel des frühen Christentums, lässt sich diese neue Spiritualität, das Auftanken und Kraft schöpfen aus der "wahren Quelle" am besten erfahren?

Christlich gesehen wird uns in der Taufe diese Quelle geschenkt, Jesus Christus. Jesus lädt uns ein, dass wir zu IHM kommen und uns stärken lassen.

Wenn wir an eine Wasserquelle kommen, erfrischen wir uns, reinigen uns und trinken, damit wir unseren Durst stillen. Jesus aber gibt uns die Zusage, dass "wer von dem Wasser trinkt, das ich euch geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich euch gebe, in euch zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt."(Joh 4,14)

Doch Durst kann so viele Seiten haben. Durst nach Frieden, Freiheit oder Liebe. Wir nehmen viele Schreckensmeldungen aus Kriegsgebieten gar nicht mehr wahr, zu alltäglich und selbstverständlich sind diese geworden. Die Menschen, die aber direkt betroffen sind wünschen sich nichts mehr als Frieden. Sie verstehen Gott als Quelle des Friedens.

Menschen sehnen sich nach Weite und Freiheit. Viele möchten dem Alltag den Rücken kehren und neue Wege wagen, aufbrechen in einen neuen Lebensabschnitt. Diesen Durst nach Freiheit kann nur einer stillen - Gott.

Hass, Neid und Eifersuchtsgefühle begegnen uns fast täglich. Wo Menschen zusammenkommen gibt es Probleme mit verschiedenen Auswirkungen. Werfen wir unsere Probleme in die wahre Quelle, so werden uns die Antworten entgegen sprudeln und den Durst nach Liebe stillen.

Machen wir uns als Ministranten auf den Weg nach Rom um dort der wahren Quelle zu begegnen und unseren Durst stillen zu lassen.

Allein aus unserer Erzdiözese werden 11.000 Ministranten nach Rom pilgern. Die Gemeinschaft mit jungen Menschen, Gespräche, Musik, Gebete, Stille und das Kennenlernen der "Ewigen Stadt" gehören genauso zu den Highlights wie die gemeinsamen Gottesdienste mit unserem Erzbischof Zollitsch sowie die Papstaudienz auf dem Petersplatz.

Ich wünsche mir, dass wir Ministranten im gemeinsamen Singen und Beten der wahren Quelle des Glaubens näher kommen und diese auch zu Hause angekommen in unserem Handeln im Alltag und in unseren Gemeinden zeigen.

Sebastian Swiatkowski

Mitteilungen der Pfarrgemeinde St. Maria

Am Montag, Mittwoch und Freitag beten wir den Rosenkranz um 18:30 Uhr.

Donnerstags ist das Rosenkranzgebet vor der Abendmesse um 18:00 Uhr.

Dienstags um 16:15 Uhr im Seniorenhaus St. Franziskus.

Samstags ist das Rosenkranzgebet, nur wenn Vorabendmesse ist, um 18:00 Uhr.

  1. Für alle, die in den Ferien unterwegs sind. Gott möge sie beschützen und ihnen gute Erholung schenken.
  2. Lass uns besonders jetzt in der Urlaubszeit mit offenen Augen durch die Welt gehen und erfülle unser Herz mit Dankbarkeit für alles, was Gott uns schenkt.
  3. Für alle Kranken unserer Seelsorgeeinheit. Schenke ihnen Kraft und Zuversicht aus dem Glauben.
  4. Für die Arbeitslosen und die in Not Geratenen, um Verständnis und konkrete Hilfe.
  5. Für alle durch Hunger und Krieg zur Auswanderung Getriebenen: Die Kirche öffne ihre Tore und biete ihnen ohne Rücksicht auf ihre Herkunft und Religion Heimat.
  • 10 Hl. Messen für Brygida Kolano

Am 31. August 1710 wurde der Grundstein unserer Pfarrkirche gelegt. Dieses Fest feiern wir in einem Gottesdienst am 22. August um 11:00 Uhr. Unser Kirchenchor wird die Messfeier festlich umrahmen. Herzliche Einladung zur Mitfeier!

gez. Th. Maier/Pfr.

Zur gemeinsamen Kräutersuche für den "Philippsburger Werzwisch" sind alle Interessenten am Freitag, 13. August 2010, eingeladen. Treffpunkt und Abfahrt mit dem Fahrrad ist um 17:30 Uhr bei der katholischen Kirche. Bringen Sie bitte eine Rebschere oder Messer und einen geeigneten Korb mit, indem Sie die gesammelten Kräuter gut aufbewahren können.

Wir wollen wieder versuchen, möglichst viele der 21 Pflanzen und Heilkräuter, die in einem original Philippsburger Werzwisch enthalten sein sollen, auf unserer Gemarkung zu finden. Am Ende der Exkursion kann jeder Teilnehmer einen ansehnlichen Kräuterstrauß mit nach Hause nehmen.

Mit einem selbst gesammelten Werzwisch können Sie auch Ihren Freunden, Bekannten und Verwandten, ganz besonders aber auch Kranken, eine Freude bereiten.

Beim Festgottesdienst am Sonntag, 15. August, um 9:30 Uhr werden die Kräutersträuße vom Priester gesegnet damit ihnen die Heilskraft des Himmels zuteil werde. Der gesegnete Werzwisch soll diesen Segen zum Wohlergehen von Mensch und Tier mit ins Haus bringen.

Gilbert Roth

Während der Sommerferien sind keine regulären Büroöffnungszeiten.

Vom 02.-20. August ist das Pfarrbüro nur mittwochs von 11:00-12:00 Uhr geöffnet.

Ab 23. August bis zum Ferienende (10.09.) ist das Pfarrbüro von Montag bis Donnerstag von 9:00 - 11:00 Uhr geöffnet.

Wir bitten um Beachtung!

Mitteilungen der Pfarrgemeinde St. Peter

Am Mittwoch, 15.09., von 17:00 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung (Tel. 4285).

täglich um 17:30 Uhr, bzw. 45 Minuten vor der Abendmesse.

  • Sabine Tirolf und Frank Bühler, beide wohnhaft in Oberhausen, am 07.08. in Waghäusel

Mitteilungen der Pfarrgemeinde St. Vitus

Am Freitag, 17.09. und Freitag, 24.09, von 17:00 bis 18:00 Uhr und - besonders in der Ferienzeit - nach Vereinbarung (Tel. 4285).

  • Johannes Benz und Julia Madel, beide aus Rheinsheim.
  • Dirk Bierschenk und Melanie Schmidt, beide aus Rheinsheim

Das nächste Pfarrblatt (Ferienpfarrblatt) erscheint vom 26.09.10 - 09.10.10

Redaktionsschluss ist am Mittwoch, 15.09.10 um 11:00 Uhr